Cluster-Kopfschmerz-Sauerstoff-Hochkonzentrationsmaske

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Auf einen Blick
  • Die richtige Maske: Für die Sauerstoff-Behandlung der Attacke sollte man grundsätzlich eine Hochkonzentrationsmaske nehmen. Sie heißt auch Non-Rebreather-Maske, also Maske ohne Rückatmung. Die Leitlinie der European Academy of Neurology von 2023 empfiehlt reinen Sauerstoff mit hohem Durchfluss über eine solche Maske. Eine „Nasenbrille“ (ein Schlauch mit zwei kurzen Röhrchen für die Nasenlöcher) reicht nach der Leitlinie nicht aus. Auch Masken ohne Reservoirbeutel oder ohne Ventile sind ungeeignet (ungeeignete Atemmasken).
  • So funktioniert sie: Ein Beutel, der Reservoirbeutel, nimmt beim Ausatmen den nachströmenden Sauerstoff auf. Beim Einatmen gibt er ihn ab. Ventile leiten die ausgeatmete Luft nach außen. Beim Einatmen halten sie die Umgebungsluft fern (Aufbau und Ventile).
  • Nur reiner Sauerstoff, keine Umgebungsluft: Bei der hier beschriebenen Cluster-Kopfschmerz-Maske schließen die Ventile dicht, und der Beutel fasst drei Liter. So wird keine Umgebungsluft eingeatmet. Viele Betroffene berichten: Mit dieser Maske lassen sich Attacken schneller und zuverlässiger beenden als mit den bisher üblichen Einwegmasken. Bei manchen Masken aus dem Handel schließen die Ventile nicht dicht, oder der Beutel ist zu klein (andere Masken).
  • Scheint Sauerstoff nicht zu wirken? Zuerst das Zubehör prüfen lassen. Es gibt nur eine Vergleichsstudie. Darin unterschieden sich drei Systeme im Hauptergebnis nicht. Mit einer einfachen Maske musste aber in jedem zweiten Fall ein Medikament nachhelfen. Mit einem Demandventil oder der Maske O₂ptimask war das nur in jedem vierten bis fünften Fall nötig. Ein Demandventil gibt den Sauerstoff nur beim Einatmen frei (Vergleichsstudie).
  • So wird sie angewendet: Gleich zu Beginn der Attacke aufrecht hinsetzen und den Oberkörper nach vorn beugen. Dann 15 bis 20 Minuten lang reinen Sauerstoff einatmen. Der Durchfluss beträgt mindestens 12, in manchen Fällen bis 15 Liter pro Minute. Die Maske mit der Hand vor das Gesicht halten und nicht mit Bändern am Kopf befestigen. Denn bei Bewusstlosigkeit könnte man ersticken. Den Durchfluss richtig einstellen: Der Beutel soll nicht immer praller werden. Er soll nach dem Einatmen aber auch nicht ganz schlaff sein (Durchflussmenge, mehr zur Anwendung).
  • Die Krankenkasse zahlt: Gesetzlich Versicherte bekommen Sauerstoff, Sauerstoffsystem und Maske auf ärztliche Verordnung über ihre Krankenkasse (wer die Kosten trägt). Die Maske also besser nicht zuerst selbst kaufen und danach die Rechnung einreichen. Privat Versicherte und Beihilfeberechtigte können Rechnung und Verordnung beim Kostenträger einreichen und um Erstattung bitten (Bezugsquellen).
Zuletzt gegen die Quellen geprüft: 25. September 2026 · Wie wir prüfen

Wer eine Cluster-Attacke mit reinem Sauerstoff behandelt, sollte dafür grundsätzlich eine Hochkonzentrationsmaske nehmen. Sie heißt auch Non-Rebreather-Maske. Sie hat Ventile und einen Beutel für den Sauerstoff. Die Ventile halten beim Einatmen die Umgebungsluft fern.

Was die Leitlinien empfehlen

Für die Sauerstoff-Behandlung der Attacke sollten grundsätzlich Hochkonzentrationsmasken verwendet werden. Das entspricht der Leitlinie der European Academy of Neurology von 2023. Sie nennt reinen Sauerstoff über eine Maske mit Reservoirbeutel: mindestens 12 Liter pro Minute, in manchen Fällen bis 15.[1] Die deutsche Leitlinie von 2015 galt bis zum 13. Mai 2020. Auch sie nannte 100 % Sauerstoff über eine Gesichtsmaske mit Rückatembeutel (Non-Rebreather-Maske), mit 12 Litern pro Minute über 15 bis 20 Minuten.[2][3][4][5][6][7][8]

Durchsichtige Gesichtsmaske mit blauem Polsterrand und Ventilstück, darunter ein grüner Reservoirbeutel und der Sauerstoffschlauch.
Hochkonzentrationsmaske mit Reservoirbeutel und ohne Rückatmung.
Zum Vergrößern Bild anklicken

Cluster-Kopfschmerz-Sauerstoff-Hochkonzentrationsmaske

Diese Inhalationsmaske hat nach den Erfahrungen vieler Cluster-Kopfschmerz Patientinnen und Patienten einen besseren Wirkungsgrad, als die bisher üblichen Einwegmasken. Durch die dicht schließenden Rückschlagventile und den mit drei Litern Inhalt ausreichend dimensionierten Reservoirbeutel wird nur reiner Sauerstoff und keine Umgebungsluft eingeatmet. Die Vorteile dadurch:

  • Schnellere Attackenkupierung
  • Zuverlässigere Attackenkupierung

Hersteller der Sauerstoffmasken ist eine Fachfirma für Beatmungstechnik. Die Atemmasken sind selbstverständlich CE zertifiziert (siehe Abbildung). Die Maske sollte während der Attacke mit der Hand vor das Gesicht gehalten und nicht z.B. mit Bändern am Kopf fixiert werden. Bewusstlosigkeit könnte ansonsten zu Erstickung führen.

Anwendung in Kürze. Am besten gleich zu Beginn der Attacke: aufrecht hinsetzen, den Oberkörper nach vorn beugen, die Maske mit der Hand vor Mund und Nase halten und 15 bis 20 Minuten lang reinen Sauerstoff einatmen.[9] Den Durchfluss gibt die Leitlinie der European Academy of Neurology mit mindestens 12, in manchen Fällen bis 15 Litern pro Minute an; eine Nasenbrille reicht nicht. Wirkt ein geringerer Durchfluss nicht ausreichend, soll zuerst ein höherer versucht werden, bevor man annimmt, dass Sauerstoff nicht hilft.[1] In einer Studie von 2009, die Sauerstoff mit Luft verglich, atmeten die 76 ausgewerteten Betroffenen (aufgenommen waren 109) 12 Liter pro Minute über eine Gesichtsmaske, 15 Minuten lang ab Beginn der Attacke; nach 15 Minuten waren 78 Prozent der mit Sauerstoff behandelten Attacken schmerzfrei oder ausreichend gebessert, mit Luft 20 Prozent.[3] Weitere Hinweise zur Anwendung stehen unter Sauerstoff: Anwendung.



Gesetzlich Versicherte bekommen Sauerstoffsystem und Maske über eine ärztliche Verordnung und ihre Krankenkasse. Die Maske besser nicht zuerst selbst kaufen und danach die Rechnung einreichen: Anstelle der Sachleistung darf die Krankenkasse Kosten nur erstatten, soweit das Gesetz es vorsieht, etwa wenn sie eine unaufschiebbare Leistung nicht rechtzeitig erbringen konnte oder eine Leistung zu Unrecht abgelehnt hat.[10] Wie die Verordnung aussieht und was man vorher mit der Kasse klärt, steht unter Sauerstoff: So wird es verordnet. Privat Versicherte und Beihilfeberechtigte können Rechnung und ärztliche Verordnung beim Kostenträger einreichen und um Erstattung bitten. Die ärztliche Verordnung sollte die folgenden Angaben enthalten, insbesondere die Pharmazentralnummer (PZN).


Artikel-Nr. Bezeichnung PZN
8-564 O2-System für Cluster-Kopfschmerz-Patienten mit Maske, 2,1 m Schlauch, Medisize Deutschland GmbH 5483776

Artikelnummer, Bezeichnung und Pharmazentralnummer stehen seit Januar 2022 unverändert auf dieser Seite und sind nicht neu bestätigt. Vor einer Verordnung bitte beim Lieferanten oder in der Apotheke nachfragen, ob sie noch stimmen.

Bezugsquellen

  • Flexicare GmbH (bis November 2020 Medisize Deutschland GmbH), Oststraße 36, 51674 Wiehl, Telefon 02262 71709 0 Email MediSize Artikel Nr. 8-564[11]
  • Vivisol Deutschland GmbH Kundenservicezentrum, Hinterm Stadion 1, 99310 Arnstadt, Telefon: 03628 9211 0, Fax: 03628 9211 900. Email - Vivisol Artikel Nr. 5666.

Medisize, Varitec und Vivisol haben die Hochkonzentrationsmaske nicht auf Ihren Webseiten. Daher bei diesen Anbietern bitte telefonisch oder per Email anfragen.

PVC freie Inhalationsmasken in verschiedenen Größen (Maskenkörper ohne O2-System)

Ähnliche Inhalationsmasken sind hier erhältlich (Englisch):

Weitere Informationen

Fragen zur Handhabung der Maske bitte im CK-Wissen Forum stellen oder per Email.

Was die eine Vergleichsstudie zeigt

Zu der Frage, welche Maske beim Cluster-Kopfschmerz die bessere ist, gibt es genau eine Vergleichsstudie. Sie stammt aus Dänemark, wurde 2017 veröffentlicht und ist unten unter Literatur aufgeführt. Weil ihr Ergebnis gern in beide Richtungen überzogen wird, hier der Befund im Einzelnen.[12]

Der Aufbau. 57 Betroffene behandelten stationär insgesamt 102 Attacken mit reinem Sauerstoff bei 15 Litern pro Minute über 15 Minuten, jeweils über eines von drei Systemen: ein Demandventil, die Maske O₂ptimask oder eine einfache Maske. Dazu kam ein Scheinbehandlungsarm über das Demandventil. Ein Demandventil ist ein Ventil, das den Sauerstoff nur beim Einatmen freigibt – einfacher gesagt: Das Gas fließt nur, wenn man zieht, und wird zwischen den Atemzügen nicht ins Zimmer geblasen. Gemessen wurde, ob der Schmerz auf einer Skala von fünf Stufen innerhalb von 15 Minuten um zwei Stufen fällt.

Das Hauptergebnis ist negativ. Zwischen den drei Masken gab es keinen bedeutsamen Unterschied im Hauptmaß. Nach 15 Minuten erreichten 48 Prozent der mit dem Demandventil behandelten Attacken das Ziel gegenüber 45 Prozent unter der Scheinbehandlung. Dieser Vergleich mit der Scheinbehandlung trägt allerdings kaum: Nur 10 der 57 Teilnehmenden hatten überhaupt genug Attacken, um in den Scheinarm zu kommen.

Zwei Nebenergebnisse sind der eigentliche Ertrag. Erstens der Bedarf an Notfallmedikamenten: Mit dem Demandventil brauchten 23 Prozent der Behandlungen ein zusätzliches Medikament, mit der O₂ptimask 19 Prozent – mit der einfachen Maske 50 Prozent. In Alltagssprache: Mit der einfachen Maske musste in jedem zweiten Fall nachgeholfen werden, mit den beiden anderen nur in jedem vierten bis fünften. Zweitens die Vorliebe der Betroffenen: 62 Prozent bevorzugten das Demandventil, 33 Prozent die O₂ptimask und nur 5 Prozent die einfache Maske.

Was die Autoren daraus schließen. Ihre Empfehlung lautet, Betroffenen ein Demandventil oder eine O₂ptimask anzubieten, bevor die Sauerstoffbehandlung als gescheitert aufgegeben wird. Wer also den Eindruck hat, Sauerstoff wirke bei ihm nicht, sollte zuerst das Zubehör prüfen lassen und nicht die Behandlung.

Und ein Punkt, der beim Antrag wichtig werden kann. Der Indikationstext des Hilfsmittelverzeichnisses erlaubt für die Attackenbehandlung ausdrücklich Systeme ohne Demandventil – er verbietet also keine, setzt aber auch keines voraus. Ob die Krankenkasse ein Demandventil bezahlt, ist damit eine Frage des Einzelfalls und nicht aus diesem Text zu beantworten; siehe Sauerstoff im Hilfsmittelverzeichnis der Krankenkassen und Wer die Kosten trägt.

Andere Sauerstoffmasken

Mann mit aufgesetzter Sauerstoffmaske mit Gummiband; unter der Maske hängt der durchsichtige Reservoirbeutel, seitlich der Schlauch.
Hochkonzentrationsmaske
(Non-Rebreather-Maske)

Das Bild rechts zeigt ein Beispiel für eine handelsübliche Hochkonzentrationsmaske ohne Rückatmung (Non-Rebreather-Maske) mit Einwegventil am Reservoirbeutel und mit Rückschlagventilen an jeder Ausgangsöffnung. Der Reservoirbeutel nimmt bei der Ausatmung den stetig fließenden Sauerstoffstrom auf und gibt ihn beim Einatmen ab. Die Ventile lassen die ausgeatmete Luft nach außen entweichen, nicht in den Reservoirbeutel, und verhindern beim Einatmen den Zustrom von Umgebungsluft. Nach den Erfahrungen von Cluster-Kopfschmerz Patientinnen und Patienten schließen die Ventile einiger dieser Masken nicht dicht. Zudem ist das Volumen der Reservoirbeutel häufig unterdimensioniert, so dass beim Einatmen Umgebungsluft inhaliert wird.

Einstellen der Durchflussmenge

Regler auf 15 l/min. einstellen. Falls der Beutel nach ein paar Atemzügen immer praller wird, Volumenstrom reduzieren. Ist der Beutel nach dem Einatmen komplett schlaff, Sauerstoffmenge erhöhen. Wird ein zu hoher Wert eingestellt, so bläst der Sauerstoff wirkungslos ins Freie ab. Ist die Sauerstoffmenge zu niedrig, wird Umgebungsluft angesaugt. Die Sauerstoffkonzentration sinkt.

Für die Behandlung von Cluster-Kopfschmerz ungeeignete Atemmasken

Literatur

  • Oude Nijhuis JC, Haane DY, Koehler PJ (2016). "A review of the current and potential oxygen delivery systems and techniques utilized in cluster headache attacks". Cephalalgia 36 (10): 970-979. doi:10.1177/0333102415616878. PMID 26566938.  – Übersichtsarbeit zu den Zuführungssystemen.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 May A, Evers S, Goadsby PJ, Leone M, Manzoni GC, Pascual J, et al. (2023). "European Academy of Neurology guidelines on the treatment of cluster headache". Eur J Neurol 30 (10): 2955-2979. doi:10.1111/ene.15956. PMID 37515405. 
  2. ↑ Leitlinie "Clusterkopfschmerz und trigeminoautonome Kopfschmerzen". Herausgegeben von der Kommission Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie, der Schweizerischen Neurologischen Gesellschaft und dem Berufsverband deutscher Neurologen. Stand: 14.05.2015, gültig bis 13.05.2020; eine Neufassung ist angemeldet, geplante Fertigstellung 31.12.2026. - Online bei der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (diese Adresse antwortet am 22.09.2026 mit 403; die Startseite dgn.org läuft, der alte Pfad wird abgelehnt) - Online bei der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.; die heute funktionierende Adresse des Registereintrags lautet register.awmf.org, Registernummer 030-036 (Stand 22.09.2026: Status „Angemeldet", Überarbeitung, geplante Fertigstellung 31.12.2026)
  3. ↑ 3,0 3,1 Cohen AS, Burns B, Goadsby PJ (December 2009). "High-flow oxygen for treatment of cluster headache: a randomized trial". JAMA 302 (22): 2451–7. doi:10.1001/jama.2009.1855. PMID 19996400. 
  4. ↑ Medizinischer Dienst der Krankenversicherungen, Projektgruppe Langzeitbeatmung: Arbeitshilfe Langzeitbeatmung und Langzeit-Sauerstofftherapie. Mai 2004; Kapitel 3.3.3.4 Sauerstoffinhalation mit Druckgasflaschen, Seiten 99 & 129. (Link entfernt, Stand 23.09.2026: die bisherige Adresse steht heute zum Verkauf; die frühere Online-Kopie bei yumpu.com ist ebenfalls nicht mehr abrufbar)
  5. ↑ Fogan L.: Treatment of cluster headache. A double-blind comparison of oxygen v air inhalation. Arch Neurol. (1985); 42(4):362-3, PMID 3885921
  6. ↑ T.J. Steiner, K. Paemeleire, R. Jensen, D. Valade, L. Savi, M.J.A. Lainez, H.-C. Diener, P. Martelletti, E.G.M. Couturier on behalf of the European Headache Federation and Lifting The Burden: The Global Campaign to Reduce the Burden of Headache Worldwide: European principles of management of common headache disorders in primary care. J Headache Pain. (2007) 8: S1; PDF-Datei – diese Adresse antwortet am 22.09.2026 mit 404; die Startseite who.int läuft, der alte Pfad existiert nach dem Umbau der WHO-Seite nicht mehr
  7. ↑ May A, Leone M, Áfra J, Linde M, Sándor PS, Evers S, Goadsby PJ.: EFNS guidelines on the treatment of cluster headache and other trigeminalautonomic cephalalgias. European Journal of Neurology. 2006; 13: 1066–1077. PMID 16987158, PDF-Datei – am 22.09.2026 nicht prüfbar: Der Rechnername löst auf, die verschlüsselte Verbindung scheitert aber an einem TLS-Fehler. Befund über das Werkzeug, nicht über das Dokument; der Aufsatz ist über PMID 16987158 und die DOI erreichbar. DOI
  8. ↑ Jürgens TP, May A (June 2010). "Chronischer Clusterkopfschmerz - Was kostet die Behandlung?". Schmerz 24 (3): 221-225. doi:10.1007/s00482-010-0925-z. PMID 20458501. 
  9. ↑ Sauerstoffbehandlung bei Cluster-Kopfschmerz (PDF-Datei), auf den Seiten der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, datiert 28.01.2009; als Quellen nennt das Blatt ck-wissen.de und dmkg.de (abgerufen am 25.09.2026): „Sofort bei Beginn der Attacke mit der Sauerstofftherapie beginnen.“ – „Inhalation in sitzender, vornüber gebeugter Position.“ – „Inhalationsdauer 15 - 20 Minuten.“ – „Verwendung einer Hochkonzentrationsmaske (Non-Rebreather Maske)“ – „Die Kosten für die Sauerstoffbehandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, dazu ist eine ärztliche Verordnung erforderlich.“
  10. ↑ § 13 SGB V (Kostenerstattung), Wortlaut am 23.09.2026 über lxgesetze.de gelesen: „Die Krankenkasse darf anstelle der Sach- oder Dienstleistung (§ 2 Abs. 2) Kosten nur erstatten, soweit es dieses oder das Neunte Buch vorsieht.“ (Abs. 1); „Konnte die Krankenkasse eine unaufschiebbare Leistung nicht rechtzeitig erbringen oder hat sie eine Leistung zu Unrecht abgelehnt und sind dadurch Versicherten für die selbstbeschaffte Leistung Kosten entstanden, sind diese von der Krankenkasse in der entstandenen Höhe zu erstatten, soweit die Leistung notwendig war.“ (Abs. 3 Satz 1).
  11. ↑ Flexicare: Impressum, am 23.09.2026 gelesen: „Oststraße 36, D-51674 Wiehl, Germany“, Telefon „+49 2262 71709 0“, E-Mail „info.de@flexicare.com“. Umfirmierung: Pressemitteilung vom 24.11.2020: „Medisize Deutschland GmbH firmiert ab 01.12.2020 unter dem Namen Flexicare GmbH.“
  12. ↑ Petersen AS, Barloese MC, Lund NL, Jensen RH (2017). "Oxygen therapy for cluster headache. A mask comparison trial. A single-blinded, placebo-controlled, crossover study". Cephalalgia 37 (3): 214-224. doi:10.1177/0333102416637817. PMID 27013239. 
  13. ↑ May A, Evers S, Goadsby PJ, Leone M, Manzoni GC, Pascual J, et al. (2023). "European Academy of Neurology guidelines on the treatment of cluster headache". Eur J Neurol 30 (10): 2955-2979. doi:10.1111/ene.15956. PMID 37515405.  S. 2961: „The recommended dosage is inhalation of at least 12 L/min of 100% oxygen (in some cases up to 15 L/min) for a duration of 20 min using a nonrebreather mask; nasal cannulae are not sufficient.“
  14. ↑ May A, Evers S, Straube A, Pfaffenrath V, Diener HC (June 2005). "Therapie und Prophylaxe von Cluster-Kopfschmerzen und anderen trigemino-autonomen Kopfschmerzen. Überarbeitete Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft". Schmerz 19 (3): 225–41. doi:10.1007/s00482-005-0397-8. PMID 15887001.  DMKG: PDF-Datei


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