Sauerstoffflasche

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Sauerstoffflaschen

Sauerstoffflasche 10 Liter/200 bar

Medizinischer Sauerstoff wird meist in 10 l-Flaschen für die stationäre Anwendung angeboten. Es gibt jedoch auch Flaschen mit 0,5l, 1l, 2l, 5l für den Einsatz unterwegs. Die Kosten für diese Gebinde werden auch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Um die Anwendungsdauer abschätzen zu können, kann man näherungsweise folgende Formel verwenden:

Inhalt der Flasche in Litern * Druck in der Flasche in bar / Verbrauch in Litern pro Minute = Anwendungsdauer in Minuten

Beispiel: Flascheninhalt 10 Liter, 200 bar, Verbrauch 15 l/min: 10*200/15 = 133 Minuten.


Transportable Sauerstoffflasche, 2 Liter, 200 bar mit Tragetasche

Durchflussregler/Druckminderer

Durchflussregler/Druckminderer für stufenweise dosierbaren Sauerstoff-Flow
Durchflussregler/Druckminderer für stufenlos dosierbaren Sauerstoff-Flow von 3-15 l/min mit Inhalts und Mengenmanometer

Obige Illustrationen mit freundlicher Genehmigung der Firma Weinmann

Sauerstoffkonzentratoren

Sauerstoffkonzentrator

Sauerstoffkonzentratoren gewinnen den Sauerstoff aus der Umgebungsluft durch die Abscheidung von Stickstoff unter Verwendung eines elektromotorisch angetriebenen Kompressors. Dabei wird der Sauerstoff über ein Membranfilter physikalisch aus der Umgebungsluft „gesiebt“. Sauerstoffkonzentratoren erreichen nicht die für die Behandlung der Cluster-Kopfschmerz Attacke notwendige Durchflussmenge und Sauerstoffkonzentration. Sie sind deshalb in der Anwendung für Cluster-Kopfschmerz wirkungslos und abzulehnen.







Flüssigsauerstoff

Flüssigsauerstoff wird in der Sauerstofflangzeittherapie verwendet, für die Anwendung bei Cluster-Kopfschmerz ist Flüssigsauerstoff bisher noch unüblich. Insbesondere für chronische Patienten mit hohem Sauerstoffbedarf könnte sich durch die Verwendung von Flüssigsauerstoff ein Komfort- und ggf. auch ein Kostenvorteil ergeben. Das Flüssigsauerstoffsystem muss wegen der hohen Kapazität seltener gefüllt werden als Flaschen ausgetauscht werden müssen. Zudem besteht die Möglichkeit, transportable Systeme mit geringem Gewicht und hoher Kapazität mit sich zu führen. Dadurch erhöht sich die Mobilität der Patienten.