Dann wundert mich natürlich nichtsmehr. Ich danke euch schonmal vielfach für die Auskünfte, vielleicht kann der Arzt durch den Leitfaden noch besser handeln.
Wie geht ihr mit Attacken auf Arbeit/im öffentlichem Raum um, in welchem es unausweichlich ist, die Situation zu verlassen?
Hallo Ben,
zum Vera wurde ja jetzt schon was gesagt, ich denke, da muss ich nichts mehr hinzufügen, außer, das ich denke, das Harald sich oben vertippt hatte und statt EEG ein EKG meinte - Hochdosiertes Verapail sollte unter einer regelmäßigen EKG-Kontrolle aufdosiert und verabreicht werden.
Wie geht man mit Attacken im öffentlichen Raum um... Mir ist dann jeweils alles egal und keine Situation ist so wichtig, dass man sich nicht daraus entfernen könnte, wenn es denn sein muss - und eine CK-Attacke ist, zumindest für mich, ein definitives MUSS...
Ich kann mich zum Beispiel an einen Geburtstag der Schwiegermutter entsinnen... Dummerweise kein O2 und kein Triptan dabei und ne fette Attacke, ich habe mich zu Fuß auf den Heimweg (45 Minuten) gemacht und möchte nicht wissen, was die Leute gedacht haben, die mich gesehen haben. Ich bin wohl recht blind über die Strasse gelaufen, zwischendurch sogar "Beulenpflichtig" vor eine Laterne gedengelt, das habe ich in dem Moment aber gar nicht mitbekommen, nur später gesehen. Es ist mir eigentlich relativ egal, was die Letchen denken, ich kann dann halt nicht anders und ich denke, das geht den meisten so...
Mein Umfeld weiß eh was los ist und ich versuch mich sonst auch irgendwo hin zurück zu ziehen. Im Supermarkt habe ich auch schon Sachen einfach stehen lassen.
Du wirst da sicher auch deinen eigenen Weg finden, der für Dich der richtige ist, mir half es halt, dass mir auch vorher die Meinung anderer über mich nicht besonders wichtig war.
Ich drück Dir die Daumen, dass das Vera bei Dir vernünftig anschlägt!
Wenn ich in der Öffentlichkeit eine Attacke bekomme, stelle ich mich nicht hin und rufe: Hey Leute, schaut mal her, ich hab grad eine Attacke!
Es lässt sich natürlich auch nicht vermeiden, daß jemand die Attacke mit bekommt.
Aber was soll's, wenn die Attacke kommt, handele ich.
Im Akutfall verwende ich Sumatriptan als Injektion, Andere z. B. Zolmitriptan nasal. Beides lässt sich schnell, relativ diskret und unauffällig anwenden. Dann muss nur noch die Zeit bis zur Wirkung überstanden werden.
ich dachte ich informier euch mal über den aktuellen Stand der Dinge.
Mittlerweile bin ich bei einer Dosis von 480mg Vera retard, Vitalwerte sind soweit alle im besten Bereich. Nebenwirkungen, bis auf Müdigkeit und Nervösität sind keine mehr vorhanden. Vera schlägt gut an, Schmerzlevel ist teils gesunken. Zum Kuppieren hab ich nun auch Zolmitriptan nasal (Zomig) 5mg bekommen, gute Ersthilfe für Attacken im nicht häuslichen Raum. Sauerstoff wird nächste Woche geliefert, sodass ich was für Zuhause hab und ich weniger Triptane nehmen muss, auf Grund der Resistenzentwicklung.
Mit der Schule ist soweit jetzt endlich alles abgewickelt nach etlichen Diskussionen und Gutachten, das die Fehlzeiten mir nichtmehr das Abi streitig machen können.
Heute der dritte Tag schmerzfrei, längste "Remission" seit 2 1/2 Monaten. Ich hoffe einfach mal das ich jetzt etwas Ruhe habe.
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RE: Erste Erfahrung mit Verapamil
Hallo Ben,
Beim Ascotop Nasal auf die schmerzgegenüberliegende Seite sprühen.
Zitat:und ich weniger Triptane nehmen muss, auf Grund der Resistenzentwicklung.
Hat dies dir dein Arzt gesagt mit der Resistenzentwicklung? Es ist so, dass nach Gebrauch von diesen Triptanen kein Gewöhnungseffekt auftritt und auch kein Übergebrauchskopfschmerz (es sei denn man hat zusätzlich Migräne)