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CHopfweh - Treffen in Zürich 18. November 2017 - Druckversion

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CHopfweh - Treffen in Zürich 18. November 2017 - seepferdli - 15.09.2017

Liebe CHopfweh geplagte

Am 18.11.2017 von 13.30 – ca. 17.00 Uhr findet das nächste CHopfweh – Treffen in Zürich statt.
Es steht unter dem Motto „Kopfschmerzen und Begleiterkrankungen – wie erkenne ich diese und lebe damit“
Ich bin sehr glücklich auch zu diesem Thema fachkundige Referenten gefunden zu habe.

Programm
– Begrüssung
– Sich den Kopf zerbrechen – Interdisziplinäre Kopfschmerzbehandung
– Mit Bewegung und Entspannung den Schmerz Verändern
– Freier Austausch bei einem kleinen Zvieri


Interessierte dürfen sich jeder Zeit bei mir per PN oder Mail anmelden. Auch bei Fragen bin ich auf diesen Wegen erreichbar. 
Alle Beteiligten freuen sich auf ein schönes, lehrreiches und schmerzarmes Treffen.

Seepferdli


RE: CHopfweh - Treffen in Zürich 18. November 2017 - seepferdli - 19.12.2017

Hallo zusammen
Schon einen Monat ist seit dem letzten CHopfweh – Treffen vergangen. Gerne möchte ich hier einen kleinen Einblick in diesen Nachmittag geben.


Rückblick CHopfwehtreffen 18. November 2017
Bei stabilem Wetter, was die „Wetterfühligen“ unter uns sehr freute trafen wir uns zum 9. CHopfwehtreffen.
Die Thematik „Kopfschmerzen und Begleiterkrankungen, wie erkenne ich diese und gehe damit um“ führte ca. 25 Interessierte, drunter sehr viele die das erste Mal dabei sind, ins Alterszentrum Limmat in Zürich. 

Nach einer kurzen Begrüssung ging es auch gleich zum ersten Referat: Sich den Kopf zerbrechen – Interdisziplinäre Kopfschmerzbehandlung“ mit Isabelle Rittmeyer (Chefärztin) und Stefanie Engelberg (Psychologin) von der Abteilung für Psychosomatik des Zürcher Rehazentrum Davos.
Beide Referentinnen zeigten in einem sehr interessanten und informativen Vortrag auf, wie wichtig SELBSTSORGE ist.

Aus ihrer Erfahrung sind Kopfschmerzpatienten eine besondere Kategorie der Schmerzpatienten. Sie sind sehr gut informiert und haben schon vieles ausprobiert. Perfektionismus, hohes Verantwortungsgefühl und ein sehr hoher Anspruch an sich selber sind nur ein paar Eigenschaften, die aus ihrer Erfahrung den typischen Kopfschmerzpatienten auszeichnen. Aus der Sicht des Psychosomatischen – Teams aus Davos ist es wichtig, dass gelernt wird, wieder auf sich selber zu achten, den Anspruch an sich selber runterzuschrauben und vermehrt einen Bezug zum Körper und zur Psyche zu schaffen.
Um letztes zu üben wurden uns verschieden Übungen gezeigt. Wie z.B. eine kurze Reise der Achtsamkeit von den Füssen bis zum Kopf.

An diesem Punkt setzt der zweite Vortrag „Mit Bewegung und Entspannung den Schmerz verändern“ von Isabelle Hürlimann (Bewegungstherapie, Tanztherapie, Körpertherapie, Stressbalance.info, Bewegungspädagogik, Bewegt-Lernen.ch) Winterthur an.
Sie leitet ihre Präsentation mit einer kurzen auflockernden Übung an. Mit einem entspannten Schultergürtel, hörten wir spannende Punkte wie mit der Lenkung der Aufmerksamkeit an einen anderen Körperpunkt, die Schmerzfixierung an einem anderen Punkt gelenkt werden kann.

Wir durften mehrere kleine Übungen kennenlernen und selber erfahren, welche auch im Zug, an der Bushaltestelle oder auf der Arbeit ausgeführt werden können ohne, dass die Umgebung uns mit komischen Blicken anschaut.

Für zu Hause oder in einem ruhigen Raum würden uns noch 3 Übungen präsentiert, welche die gesamte Muskulatur des Körperstammes beeinflusst ohne dass Geräte oder einen sonstigen grossen Aufwand nötig wären. Einen Boden zum Liegen reicht völlig aus.

An dieser Stelle noch ein sehr grosses Dankeschön an die drei Freiwilligen die die Übungen präsentierten.

Zusammenfassend zu den beiden Präsentationen kann gesagt werden, dass das Wichtigste beim Umgang mit dem Schmerz und den Begleiterkrankungen ist:
1. Die Aufmerksamkeit darf nicht beim Schmerz bleiben
2. Spannungen im Körper durch kleine Veränderungen lösen

3. Sich selber wahrnehmen und eigene Bedürfnisse befriedigen.

Nach so vielen Informationen und praktischen Übungen haben wir uns alle ein feines Zvieri im Bistro des Alterszentrum Limmat verdient.
Dabei wurde die Möglichkeit eines aktiven Austausches und des näher kennenlernen rege genutzt. 

Vielen Dank an alle, welche zu einem guten Gelingen des Treffens beigetragen haben!

Alle die nun Lust haben auch einmal an einem CHopfweh – Treffen in Zürich teilzunehmen, schreiben mir eine PN mit der Mailadresse und schon seit ihr im Verteiler und erfahrt alle News dazu.
Ich wünsche allen ein schönes und schmerzarmes Weihnachtsfest
seepferdli