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Medikamentenfrage - Friedrich - 10.01.2014 Fortsetzung aus dem alten Forum zu http://www.ck-wissen.de/forum/thread.php?id=2761 Zitat:Original von H Rupp: RE: Medikamentenfrage - BObrist - 24.01.2014 Und da gerade bei mir nach Jahren wieder CPH ausgebrochen ist, sobald Indomethacin erlaubt ist, es braucht 3-4 Tage bis der Spiegel eingestellt ist, 50mg Zäpfchen wirken bei akuten Schüben innert 10 Minuten brigitte obrist CH RE: Medikamentenfrage - ich_bin_sandra - 30.01.2014 hallo, ich habe jetzt inzwischen alles beieinander. Ich habe das Indometacin Al 50 mg 20 Tabl. und einen Magenschutz Pantoprazol 40 mg magensaftresistente Tabl. Eine Anordnung vom Arzt habe ich nicht bekommen und soll "experimentieren" Nach Lesen der Beipackzettel unter den Stichpunkten "Anwendung" und Dosierung" bin ich zu folgendem Dosierungsplan gekommen (selbst erstellt!) Indometacin AL 50 mg (Laut Beipackzettel für Erwachsene 3 mal täglich 1 Tablette) 1. Tag 0-0-1 50 mg Ab 3. Tag 1-0-1 50 mg Ab 5. Tag 1-1-1 50 mg Pantoprazol 40 mg Zur Langzeittherapie anderer Erkrankungen, bei denen im Magen zu viel Säure produziert wird. (Laut Beipackzettel 2x täglich 1 Tabl.) 1. Tag 0-0-1 Ab 3. Tag 1-0-1 Evtl Pantoprazol von Anfang in der Dosierung 1-0-1 nehmen? Eine Frage noch Habe in der Apothekenumschau einen Wechselwirkungstest gemacht mit meinen Medikamenten. Dort ist angegeben, dass unter anderem zwischen Verapamil und Indometacin eine Wechselwirkung besteht, inwiefern könnte dies Auswirkungen auf meinen Cluster haben? Bezüglich des Indometacins habe ich "Krämpfe" gelesen. Inwieweit muss ich da auf die Epilepsie achten? Wechselwirkungen mit meinen Epilepsiemedikamenten wurden nicht aufgelistet nur bei Verapamil. Danke für Antworten Lg Sandra RE: Medikamentenfrage - Blumi - 30.01.2014 Hallo Sandra, das sieht doch ganz ordentlich aus, was Du Dir erarbeitet hast - Wenn das so weitergeht, kannst Du noch die Prüfung zur PTA ablegen... Das Pantozol musst Du eigentlich nicht langsam aufdosieren, das könntest Du auch direkt von Anfang an 1-0-1 nehmen. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, das mit "Krämpfen" epileptische Anfälle gemeint sind, auf wenn Epilepsie ein "Krampfleiden" ist. Da werden Muskelkrämpfe mit gemeint sein. Das ist aber jetzt ohne Garantie, nur aus dem Bauch raus. Schöne Grüße Blumi RE: Medikamentenfrage - Friedrich - 31.01.2014 Hallo Sandra, hoffe der Link zu den "Wechselwirkungen" funktioniert, ich finde da nichts bzgl. Krämpfe? http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Wechselwirkungs-Check-104131.html?mode=drugInteraction&line=0&eipicode=16132144#eipiinfo Kumulierende Nebenwirkungen http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Wechselwirkungs-Check-104131.html?mode=drugCumulativeSideEffectsAll#medanker_risiken Bitte im Zweifelsfall immer der Arzt oder den Apotheker fragen. Zitat:Bitte beachten Sie: RE: Medikamentenfrage - ich_bin_sandra - 31.01.2014 Hallo, Zitat:das sieht doch ganz ordentlich aus, was Du Dir erarbeitet hast - Wenn das so weitergeht, kannst Du noch die Prüfung zur PTA ablegen...Danke Blumi hab ja schon überlegt eine eigene Praxis aufzumachen,jedoch mangelt es da an Räumlichkeiten und Personal Zitat:Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, das mit "Krämpfen" epileptische Anfälle gemeint sind, auf wenn Epilepsie ein "Krampfleiden" ist. Da werden Muskelkrämpfe mit gemeint sein. Das ist aber jetzt ohne Garantie, nur aus dem Bauch raus Ach ja stimmt, ich glaube epilepsiebetreffend, würde es Krampfanfälle heißen. Dann ist wahrscheinlich so was gemeint wie bei Magnesiummangel. Hab ich jetzt verwechselt. @ Friedrich der Wechselwirkung war nicht auf die krämpfe bezogen, habe nur bei dem Arzneimittelcheck bzw. Wechselwirkungscheck der Apothekenumschau einen Test gemacht mit all meinen Medikamenten. Habe in der Apotheke heute nachgefragt. Was die Wechselwirkung betrifft, ist eher auf ältere Menschen bezogen, vor allem wenn das Verapamil wegen eines Herzproblemes eingenommen wird, laut der Apothekerin. Sie riet mir mit Indometacin mit 1 Tablette (50 mg) anzufangen und eine zeitlang so zu nehmen. Die Empfehlung des Beipackzettels (3xtägl 1 Tabl) entspricht schon der Höchstdosis. Ich soll eine zeitlang 50 mg nehmen, wenn ich noch keine Besserung merken sollte, dann erhöhen auf 100 mg (1-0-1) Und wenn ich auch da nach einer gewissen Zeit nix merke, bzw nur eine kleine Linderung falls es hilft, dann auf 150 mg erhöhen (1-1-1) Soll es aufjedenfall langsam aufdosieren und nicht zu schnell. Dies war die Empfehlung der Apothekerin. Werde dann mal bald anfangen. Zwecks Pantaprazol habe ich nicht gefragt, da werde ich morgens und abends je 1 Tablette nehmen. Danke euch, Gruß Sandra Indometacin - ich_bin_sandra - 12.02.2014 Guten Morgen, habe seit Sonntag, 2.2.14 mit Indometacin 50 mg 0-0-1 begonnen und glaube eine leichte Verbesserug gemerkt. Die pulsierenden Attacken waren zum Teil leichter auch mal Schmerzskala 2/3 und sind an Tagen auch weniger gewesen. Auch der Dauerkopfschmerz war angenehmer und ich konnte nachts wieder schlafen ohne Dauerkopfschmerz. Wegen Erbrechen, Übelkeit, Durchfall, wenig essen ect. habe ich Montag 10.2 erstmal wieder mit dem Indometacin und mit Panteprazol aufgehört, bis sich mein Magen beruhigt da ich nicht weis ob es ein Virus ist oder Nebenwirkungen. Was den kopf betrifft ist es wieder etwas wilder geworden. Mein Dauerkopfschmerz war gestern Nachmittag wieder stärker und auch nachts konnte ich nicht schlafen, weil ich einen starken Dauerkopfschmerz (Stärke 6/7) hatte. Manche pulsierende Attacken sind auch wieder in der Intensität stärker, bei einer Attacke hatte ich auch ein tränendes Auge, was ich bisher allerdings nur von meinen Clusterattacken kenne. Kann es sein, dass die Attacken und der Dauerkopfschmerz durch das fehlende Indometacin wieder etwas stärker sind? Dachte eigentlich, dass es so schnell nicht geht weil immer noch Wirkstoff im Blut ist? Schönen schmerzfreien Tag an euch Lieben Gruß Sandra RE: Medikamentenfrage - Blumi - 12.02.2014 Hallo Sandra, hm, ich hatte bei Indometazin gegenteilige NWen. Es ist natürlich möglich, dass der Spiegel innerhalb von anderthalb Tagen wieder unter den Wirkpegel gesunken ist, aber Du solltest auch daran denken, dass bei Erbrechen und Durchfall generell die Aufnahme von Medikamenten über den Magen-Darm-Trakt eingeschränkt ist. Gute Besserung und schöne Grüße Blumi RE: Medikamentenfrage - ich_bin_sandra - 27.02.2014 hallo, ich mache an dieser Stelle mal ein kleines Update über die Behandlung mit Indometacin. Am Samstag, 15.2 habe ich mit 50 mg 0-0-1 begonnen und habe dann am Montag, 24.2 auf 1-0-1 erhöht. Was jetzt die Schmerzen betrifft. Pulsierende Schmerzen sind in ihrer Intensität viel leichter geworden und auch weniger, d.h nicht mehr bis zu 40/50 Stück am Tag. Dienstag waren es nochmal 3. Seit gestern tritt keine pulsierenden Attacken auf, auch heute bin ich bisher noch schmerzfrei was die pulsierenden Attacken betrifft. Ach das ist so schön Was den Dauerkopfschmerz betrifft: Vor Indometacin hatte ich einen Dauerkopfschmerz der bis Stärke 8 ging und auch Nachts vorhanden war. Jetzt mit Indometacin habe ich einen Dauerkopfschmerz der sich auf Stärke 1/2 befindet und Abends verschwindet. Das heißt ich kann Nachts schlafen, ausgenommen natürlich von CK-Attacken Die CK-Attacken sind zur Zeit etwas stärker Am Dienstag waren es wieder 8 und gestern 7. Ich werde weiterhin beobachten und berichten. Wünsche einen schönen schmerzfreien Tag, Gruß Sandra |