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Cortison Entzug?
06.10.2017, 15:29,
#1
Cortison Entzug?
Liege seit mehr als einer Woche in der Klinik, da ich mit dem kupieren der Attacken nicht mehr zurecht gekommen bin. Nahm 6 Tage 100mg, je 2 Tage 75, 62,5 u. 50 mg Prednisolon, dann bin ich in Akh gekommen und hab so schnell als möglich ausgeschlichen. 37,5/25/12,5 u. 6 mg.
Erstmalig hat Cortison scheinbar den Cluster durchbrochen, bin jetzt genau 7 Tage ohne Attacke.
Habe aber oft das Gefühl wie wenn sich eine einstellen würde, zudem einen leichten Dauerschmerz rund ums Auge der aber auf zB. Sauerstoff nicht reagiert.
Mein Problem ist folgendes, schon beim Ausschleichen des Cortisons gings mir Tag für Tag psychisch schlechter. Im Moment bin ich sogar ein richtiges Wrack.
Aufgrund von Isoptin hatte ich immer eine sehr niedrige Pulsfrequenz.
50 bis 60. Beim Ausschleichen plötzlich zw. 100 u. 120.
5 Tage nach der letztmaligen Einnahme immer noch 90 im Schnitt.
Das macht mich total ängstlich und nervös.
Lorazepam hatte ich einen Tag, da gings mir gut.
Heute habe ich versuchsweise Lyrica bekommen, zu Beruhigung.

Hat jemand von Euch einen Tipp für mich, was ich tun kann um so schnell als möglich
in die Spur zu kommen.

Eine komplette Woche ohne Clusterwar ich schon seit ewigen Zeiten nicht.
Eigentlich müsste ich total happy sein, stattdessen liege ich da wälze trübe Gedanken,
und ein Angstgefühl schnürt mir die Kehle zu.
Der Stimulator wurde auch zwischenzeitlich aktiviert... ......
Ein schönes und schmerzfreies Wochenende:
Josef
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06.10.2017, 16:19,
#2
RE: Cortison Entzug?
Du wirst das sicher alles auch den Ärzten dort berichtet haben. Was sagen die dazu?
Alles Gute und viel schmerzfreie Zeit!

Harald Rupp


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06.10.2017, 17:47,
#3
RE: Cortison Entzug?
(06.10.2017, 16:19)H Rupp - Nürnberg schrieb: Du wirst das sicher alles auch den Ärzten dort berichtet haben. Was sagen die dazu?

Hallo Harald!

Die Antwortensind sehr unbefriedigend. In ganz seltenen Fällen kommt es zu problematischen Absetzerscheinungen. Aber jetzt müssen wir erst schauen das sie zur Ruhe kommen.
Mittwoch nahm ich eine halbe Tablette, sprich 1,5 mg lorazepam, da gings mir relativ gut.
Das wollen sie aber im KH nicht. 
Gestern Mittag bekam ich eine Seroquel, da gings mir sauschlecht.
Heute Mittag, dann eine Lyrica 25mg.
Und Trazodon wurde von 150 auf 250mg hinaufgesetzt.
Außer das mir ein wenig schwindlig ist, hat sich nix getan.
Kann mich erinnern 2013 gings mir beim Cortisonausschleichen auch nicht gut.
Der Hausarzt hat mich damals für drei Wochen krankgeschrieben.
Bekam für drei Wochen Diazepam, und hab Sport gemacht wie verrückt.
Irgendwie haben sich dann langsam alle Werte normalisiert.

Seitdem habe ich kein Kortison mehr genommen.
Die zwei GonBlockaden waren ohne Komplikationen.

Grüße aus Wien:
josef
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06.10.2017, 18:07,
#4
RE: Cortison Entzug?
Ohne Arzt zu sein: Cortison ist ein Stresshormon, und wenn man es zu schnell runterfährt, kommt der Körper nicht mit der Eigenproduktion nach. Aber Entzug in derart psychischer Form ist mir komplett unbekannt. 

Bei mir ist es nur so, dass sich der CK mal wieder stärker meldet, sobald ich unter einem gewissen Spiegel bin, man sagt in der Regel wohl so, unter 60-50 mg.

Dass die im KH nicht gerne irgendwas mit -zepam geben, ist klar. Die Frage nach hochgradigen Suchtmitteln hören die vermutlich 30mal am Tag. Du nimmst ja schon einen beachtlichen Psychococktail.
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06.10.2017, 19:44,
#5
RE: Cortison Entzug?
(06.10.2017, 18:07)Stephan schrieb: Ohne Arzt zu sein: Cortison ist ein Stresshormon, und wenn man es zu schnell runterfährt, kommt der Körper nicht mit der Eigenproduktion nach. Aber Entzug in derart psychischer Form ist mir komplett unbekannt. 

Bei mir ist es nur so, dass sich der CK mal wieder stärker meldet, sobald ich unter einem gewissen Spiegel bin, man sagt in der Regel wohl so, unter 60-50 mg.

Dass die im KH nicht gerne irgendwas mit -zepam geben, ist klar. Die Frage nach hochgradigen Suchtmitteln hören die vermutlich 30mal am Tag. Du nimmst ja schon einen beachtlichen Psychococktail.
Das von 50 auf 0 in 4 Tagen geschah ja schon auf Anordnung im Krankenhaus.
Bei mir war die Schwelle irgendwo bei 40, darum hab ich auch jetzt einige Jahre auf Cortison total verzichtet, weils mir immer nur ein paar schmerzfreie Tage gebracht hat.
Nehme momentan: Isoptin 120-0-240
Trazodon 0-0-250und ab morgen: Lyrica25-0-25
zudem psychichischen Stress irritiert mich halt das Blutdruck/Puls komplett aus dem Ruder sind.
Beste Grüße: Josef
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07.10.2017, 09:51,
#6
RE: Cortison Entzug?
Was heißt das, aus dem Ruder, wie alt bist du denn und wie sind die Werte?
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07.10.2017, 11:48,
#7
RE: Cortison Entzug?
(07.10.2017, 09:51)Stephan schrieb: Was heißt das, aus dem Ruder, wie alt bist du denn und wie sind die Werte?

hallo Stephan.
vor dem cortison hate ich etwa 110/70/50
beim cortsisonstoss in etwa 130/90/80
beim adosieren z.b von 50 auf 0,
höchster wert 184/109/114
einen tag nach der letzten cortisoneinnahme:
161/102/99
heute 5 tage dannach:
147/89/89

bin 52,185 gross, 85 kg.
vor dem cortison nahm ich über 5 monate täglich bis
etwa 150 mg sumatriptan.
war sehr kurzatmig und mir ging beim stiegensteigen die
luft aus.
diese symptome sind jetzt alle weg.
bin sehr viel am krankenhausgelände unterwegs, weil wenn ich dieses Angstgefühl bekomme,
mich bewegung ablenkt.
geh zudem in der früh und am abend eine kleine runde laufen,
obwohl sie das natürlich nicht gerne sehen.
der cluster ist auch nicht wirklich weg, ich denke das cortison hat
ihn nur eingebremst und er versteckt sich knapp unter dem isoptinspiegel
denke würde ich um120mg  reduzieren, kämen die attacken sofort wieder durc
beste grüsse aus wien:
josef
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07.10.2017, 20:34,
#8
RE: Cortison Entzug?
Zitat:bin 52,185 gross, 85 kg.
Wie ich, nur dass ich nicht ganz so schlank bin...

Zitat:vor dem cortison hate ich etwa 110/70/50

wie ein 10-jähriger Bub, bestens 

Zitat:beim cortsisonstoss in etwa 130/90/80

Das ist bei mir Normalzustand, etwas geringer vielleicht...aber mit Blutdrucksenkern. Eigentlich ist das noch voll im Rahmen, für unser Alter. Wenn das bei dir Stresszustand ist...

Zitat:höchster wert 184/109/114
einen tag nach der letzten cortisoneinnahme:
161/102/99
heute 5 tage dannach:
147/89/89
OK, es geht ja wieder abwärts. Misst du immer gleich? Ich habe im Tagesverlauf je nach Situation auch Schwankungen um 20-30 %, aber in ähnlichen Situationen gemessen bin ich auch immer beim annähernd gleichen Druck.


Zitat:vor dem cortison nahm ich über 5 monate täglich bis

etwa 150 mg sumatriptan.

Wieviel? *Schock* 3x50 als Tabletten? Täglich? Das ist natürlich ein Hammer   
Das muss natürlich aufhören, ansonsten machst du dir vielleicht wirklich etwas viel Stress selbst.
Ich glaube, dass du gerade auf Sumatriptan-Entzug bist...
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07.10.2017, 22:34,
#9
RE: Cortison Entzug?
Ja STEPHAN, habe aber immer alles offengelegt.
Habe aufgrund des hohen triptanverbrauchs den Stimulator bekommen.
Freitag vor einer Woche habe ich das letztemal Sumatriptan genommen.
Von den Werten gehts eh leicht bergauf, nur psychisch eher von Tag zu Tag schlechter.
Das Lyrica kribbelt ganz schön in den Beinen, und beim Laufen muss ich höllisch aufpassen...
Und bezüglich meiner Gereiztheit, Nervosität und Anspannung hilft es mir auch nicht so wirklich
Besonders gut. Na ja, ist erst der zweite Tag.
Bei den Benzos kenne ich nicht so gut aus, hab ganz sporadisch lexotanil genommen, halbe
Tablette (1,5 mg).
Nur den großen Vorteil von Lyrica gegenüber Lexotanil kann ich auch nicht erkennen.
Vielleicht bin ich nach der Montagsvisite ein wenig schlauer.
Grüße und schmerzfreie Tage:
Josef
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10.10.2017, 10:34,
#10
RE: Cortison Entzug?
Update: es geht wieder bergauf.
Heute Dienstag wieder Bd im Normbereich, Puls unter 60.
So, Mo u. Heute kein Lyrica mehr.
Medis: nur Isoptin und Trazodon.
Nur der fiese Restschmerz rund ums Auge und Hinterkopf ist noch immer da.
Tag 11: seit der letzten Attacke.
Leicht ängstliche Grundstimmung:
Wann kommen wieder Attacken durch?
Wird mir der Stimulator hilfreich sein?
Werde ich Imigran(Pen) wieder anwenden können?
Was war die Ursache für die Krise: Cortison, Sumatriptan oder Depakine?
Beste Grüße, Josef
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