Infiltrationstherapie bei Cluster-Kopfschmerz

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Hinterkopf des Menschen mit Nervus occipitalis major (Great occipital nerve)

Eine Infiltrationstherapie bei Cluster-Kopfschmerz erfolgt in der Regel durch die Injektion von Corticosteroiden und/oder Lokalanästhetika in die Nähe des großen Hinterhauptnervs (Nervus occipitalis major). Andere Bezeichnungen: Blockade des Nervus occipitalis major, Blockade des großen Okzipitalnervs (GON), GON-Block, GON-Blockade, GON-Infiltration, Suboccipitale Injektion, Subokzipitale Injektion, engl.: Greater occipital nerve (GON) block(ade), suboccipital injection, greater occipital nerve infiltration.

Einflüsse aus dem Nackenbereich werden schon lange mit verschiedenen Kopfschmerzformen in Zusammenhang gebracht.[1] Bereits 1940 behandelte Samuel Bernard Hadden "Neuralgische Kopfschmerzen und Gesichtsschmerzen" durch Procain Injektionen in den Hinterkopf.[1][2]

Nachfolgend Zusammenfassungen einiger Studien und Berichte über die Infiltrationsbehandlung des großen Hinterhauptnervs bei Cluster-Kopfschmerz:

1984 Anthony

1984 berichtete der australische Neurologe Michael Anthony in London über die Behandlung von Cluster-Kopfschmerz durch die Injektion von Corticosteroiden im Bereich des großen Hinterhauptnervs.[3] Er behandelte acht Patienten mit der chronischen Verlaufsform (CCH) und zwölf Patienten mit der episodischen Verlaufsform (ECH). Nach örtlicher Betäubung der Injektionsstelle injizierte er 120 mg (3 ml) Methylprednisolonacetat in Polyethylenglykol (Depo-Medrol®) in den Bereich der Austrittsstelle des Hinterhauptnervs auf der schmerzbetroffenen Kopfseite. Durch Kontrolle der Druckempfindlichkeit überprüfte er bei den einzelnen Patienten individuell die korrekte anatomische Lage der geplanten Injektionsstelle. Nach der Injektion wurde die Injektionsstelle rigoros massiert, um sicherzustellen, dass der Nerv durch das Steroid getränkt wird.

Ergebnisse:

Episodischer Cluster-Kopfschmerz: Sieben der zwölf Patienten wurden für einen Zeitraum von 35 bis 129 Tagen schmerzfrei, danach war nach Meinung der Patienten die Episode beendet. Fünf Patienten wurden für 14 bis 37 Tage schmerzfrei, vier davon für weitere 10 bis 29 Tage nach Wiederholung der Behandlung. Bei zwei Patienten trat eine Wirkung erst nach Wiederholung der Injektion auf. Diese Patienten wurden nach der zweiten Injektion für 33 bzw. für 35 Tage schmerzfrei. Anthony vermutet, dass bei diesen beiden Patienten die erste Injektion nicht nahe genug am Nerv erfolgte.

Chronischer Cluster-Kopfschmerz: Diese acht Patienten erhielten jeweils mindestens zwei Injektionen und wurden für 5 bis 73 Tage schmerzfrei, danach traten bei allen acht Patienten wieder Attacken auf.

Insgesamt trat also eine Schmerz befreiende Wirkung bei 18 von 20 Patienten nach der ersten Injektion auf. Nebenwirkungen waren bei vier Patienten ein 6 bis 20 Stunden dauernder dumpfer Schmerz im Hinterkopf und bei neun Patienten ein leichter Schmerz und ein brennendes Gefühl am Hinterkopf, was bei sieben Patienten bis zu einer Woche anhielt.

1986 Anthony

Injektion im Bereich des großen Hinterhauptnervs

Zwei Jahre später folgt ein weiterer Bericht von Michael Anthony.[4] Die Vorgehensweise war wie bereits 1984 beschrieben, jedoch wurde 160 mg Depo-Medrol® injiziert. Behandelt wurden 20 Patienten mit einseitiger Migräne, 20 Patienten mit Okzipitalisneuralgie und 20 CCH Patienten.

Die Mehrzahl der Patienten zeigte auf der Seite des Kopfschmerzes eine erhöhte Empfindlichkeit des großen Hinterhauptnervs bei Druck, gegenüber der nicht betroffenen Seite. Dies war bei allen Patienten mit Okzipitalisneuralgie der Fall, zwölf hatten eine Hyperalgesie (verstärkte Schmerzempfindung) und zwei eine Hypoalgesie (verminderte Schmerzempfindung) im Bereich des ipsilateralen großen Okzipitalnervs. Keiner der Patienten mit Cluster-Kopfschmerz oder Migräne zeigte vergleichbare Symptome.

Die CCH Patienten wurden bis auf zwei Patienten nach der ersten Behandlung für 5 bis 73 Tage schmerzfrei. Eine Wiederholung der beiden nicht erfolgreichen Behandlungen führte bei diesen Patienten zu 22 bzw. 35 schmerzfreien Tagen.

Weitere Ergebnisse:

  • Die GON-Injektion mit Lokalanästhetikum während der Attacke beendete diese bei 16 von 20 CCH Patienten.
  • Die GON-Injektion von Lokalanästhetikum außerhalb der Attacke hatte keinerlei vorbeugende Wirkung.
  • Die intramuskuläre Injektion von Depo-Medrol® hatte keinerlei vorbeugende Wirkung.

Bei sieben CCH Patienten wurde auf der betroffenen Seite eine Neurektomie (Ausschneidung eines Nervenstücks) an den großen und kleinen Hinterhauptnerven durchgeführt. Diese Patienten wurden für 7, 10, 15 und 20 Tage schmerzfrei, ein Patient für 12 Monate, einer für 18 Monate. Ein Patient war zum Zeitpunkt des Berichtes seit vier Monaten schmerzfrei.

Bessere Ergebnisse wurden bei fünf CCH Patienten mit ipsilateraler cervikaler Rhizotomie (operative Durchtrennung der Wurzeln von Rückenmarksnerven) erzielt: Ein Patient wurde für 20 Tage schmerzfrei, zwei Patienten für drei Monate, einer für zehn Monate, einer für mehr als 20 Monate.

1989 Bigo

Bigo et al. behandelten 1989 sechzehn Cluster-Kopfschmerz Patienten mit Injektionen von 160 mg Methylprednisolon und konnten die Behandlungserfolge von Anthony nicht nachvollziehen. Von acht ECH Patienten wurden nur zwei schmerzfrei, bei einem Patienten wurde eine Besserung in Attackenfrequenz und Schmerzstärke erreicht, bei drei Patienten trat keinerlei Wirkung ein. Zwei weitere Patienten wurden schmerzfrei, es wurde aber ein natürliches Ende der Episode vermutet. Vier der acht CCH Patienten reagierten überhaupt nicht auf die Behandlung, bei den anderen vier Patienten war der teilweise Erfolg nur vorübergehend.[5]

2000 Anthony

Im Jahr 2000 berichtet Michael Anthony am Rande einer größeren Studie über Zervikogenen Kopfschmerz über die erfolgreiche Behandlung von 20 CCH Patienten. Diese wurden nach der Injektion von 160 mg Depo-Medrol® im Mittel für 32 Tage schmerzfrei. Zur exakten Lokalisation der Austrittsstelle des großen Hinterhauptnervs verwendete er einen Nervenstimulator und injizierte in den Muskel ca. 10-15 mm unterhalb dieser Stelle.[6] Unklar ist, ob es sich bei diesem Bericht um die gleiche CCH Patientengruppe wie 1986 (siehe oben) handelt.

2002 Peres

Behandelt wurden 14 Patienten, zwölf Männer und zwei Frauen, fünf an der chronischen und neun an der episodischen Verlaufsform erkrankt. Es wurde Lidocain (1%, 3 ml) und das Glucocorticoid Triamcinolon (en) (40 mg) in den Bereich des Hinterhauptnervs auf der schmerzbetroffenen Kopfseite injiziert. Bei zwei Patienten wurden die Episoden beendet, vermutete Restdauer der Episoden waren 14 bzw. 21 Tage. Zwei weitere ECH Patienten hatten nach der Behandlung nur noch je eine Attacke, drei bzw. fünf Tage nach der Injektion. Ein ECH Patient wurde für vier Tage schmerzfrei zwei weitere für zwei Tage. Diese drei Patienten erfuhren nachfolgend eine Verbesserung in Schmerzstärke und Attackenfrequenz. Bei drei der ECH Patienten wurde keine Verbesserung festgestellt. CCH: Die beiden Frauen hatten nach der Behandlung keine Schmerzfreiheit, jedoch eine Verbesserung der Attackenhäufigkeit von fünf auf eine bzw. von drei auf zwei Attacken/Tag und eine Verringerung der Schmerzstärke (NRS) von 10 auf 6 bzw. 7. Ein CCH Patient war für drei Tage schmerzfrei, auch bei ihm reduzierte sich nach der Behandlung die Anzahl der Attacken von vorher fünf auf nachher eine Attacke pro Tag. Zwei weitere CCH Patienten wurden für mehr als 60 Tage schmerzfrei. Vier der 14 Patienten hatten nach der Injektion auch eine zum Teil deutliche Reduzierung der Attackendauer. Die Behandlung wurde sehr gut vertragen, Nebenwirkungen oder Komplikationen traten nicht auf.[7]

2005 Ambrosini

Die Autoren untersuchten in dieser prospektiven, multizentrischen, randomisierten, placebokontrollierten und doppelblinden Studie, ob die subokzipitale Injektion einer Mischung von lange wirksamen und schnell wirksamen Corticosteroiden einen positiven Effekt auf den Cluster-Kopfschmerz hat. Hierzu schlossen sie 16 episodische und sieben chronische Cluster-Kopfschmerzpatienten ein, wobei die Patienten mit episodischem Cluster-Kopfschmerz nur maximal eine Woche in der neuen Episode sein durften. Auf der betroffenen Seite wurde eine Mischung aus Betamethason (Betamethasondipropionat 12,46 mg + Betamethasondisodiumphosphat 5,26 mg) und Lidocain (0,5 ml, 2 %) oder Kochsalzlösung als Placebo injiziert. Elf der dreizehn Patienten der Verumgruppe, davon drei chronische Cluster-Kopfschmerzpatienten, wurden in der Woche nach der Injektion schmerzfrei. Kein Patient der Placebogruppe wurde schmerzfrei. Von diesen elf Patienten blieben acht für weitere vier Wochen schmerzfrei. Zwei Patienten hatten vorübergehende Schmerzen an der Injektionsstelle, ansonsten traten keine Nebenwirkungen auf.[8]

2006 Afridi

Afridi et al. berichten über die Ergebnisse der Injektion von Lokalanästhetika und Corticosteroiden bei 101 Patienten mit verschiedenen Kopfschmerzsyndromen, darunter neunzehn Cluster-Kopfschmerzpatienten.[1] Vermutlich handelte es sich dabei um CCH-Patienten. Bei allen Patienten hatten mindestens drei verschiedene andere vorbeugende Behandlungsmethoden keinen Erfolg gezeigt.

Ipsilateral injiziert wurde eine Mischung aus 3 ml Lidocain und 80 mg Methylprednisolon. Die Injektionsstelle wurde danach massiert, um die Lösung zu verteilen. Bei den 19 Cluster-Patienten wurden insgesamt 22 Injektionen vorgenommen. Davon waren zehn Injektionen im Durchschnitt für 17 Tage vollständig erfolgreich (Median zwölf Tage). Drei Injektionen waren teilweise erfolgreich: Schmerzstärke oder Attackenfrequenz wurden für durchschnittlich 52 Tage (Median 21 Tage) um mehr als 30 % reduziert.

Für die Gesamtheit der Patienten wurde kein Zusammenhang zwischen dem Erfolg der Injektionen und einer erzielten Betäubung des großen Hinterhauptnervs festgestellt. Ein signifikanter Zusammenhang bestand zwischen einer vorhandenen Empfindlichkeit im Bereich des großen Hinterhauptnervs und einer erfolgreichen Behandlung. Die Autoren vermuten, dass die genauere Lokalisation des großen Hinterhauptnervs mittels eines Nervenstimulators und die Verwendung von 160 mg statt 80 mg Methylprednisolon zu besseren Behandlungsergebnissen führen könnten.

2007 Busch

Volker Busch et al. zeigten 2007 den funktionalen Zusammenhang zwischen Trigeminusnerven und Hinterhauptnerven bei chronisch erkrankten Cluster-Kopfschmerzpatienten am Beispiel der Wirkung der GON-Blockade auf den Blinkreflex.[9] Bereits 2006 hatte die gleiche Autorengruppe über die Ergebnisse einer ähnlichen Untersuchung bei gesunden Freiwilligen berichtet.[10] Die ipsilaterale GON-Blockade mit dem Betäubungsmittel Prilocain (5 ml, 1%) zeigte bei neun der fünfzehn Patienten eine geringe Wirkung: Ein Patient wurde für drei Tage schmerzfrei, sieben Patienten hatten maximal bis zum folgenden Tag keine Attacken und ein Patient hatte für drei Tage keine Begleitsymptome. Bei sechs Patienten hatte die anästhetische GON-Blockade keinerlei Wirkung auf den Cluster-Kopfschmerz.

Ultraschallkontrolle

Mit Hilfe der Ultraschallkontrolle kann der exakte Verlauf des großen Hinterhauptnervs (Nervus occipitalis major) festgestellt und damit die Treffgenauigkeit der Injektion verbessert werden.[11]

Einzelfallberichte

2006 Scattoni et al.: Ein ECH Patient, Alter 44 Jahre, hatte von Mai bis September 2004 täglich mehrfach sehr starke Attacken. Die Behandlung mit Methylprednisolon (2 x 16mg/Tag) und Valproinsäure (500mg/Tag) zeigte keinen Erfolg. Ebenso wirkungslos war die Akutbehandlung mit Sauerstoff, Indomethacin (50 mg) und Rizatriptan. Auch Sumatriptan subkutan war seit Ende Mai 2004 wirkungslos. Nach der ipsilateralen GON-Blockade mit Lidocain 2% (5 ml) und Betamethason (2 mg) während einer Attacke wurde der Patient innerhalb weniger Minuten schmerzfrei. Es traten keine Nebenwirkungen auf. Die vorbeugende Medikation wurde weiter fortgesetzt. Einen Monat später berichtete der Patient von erheblicher Verbesserung der Attackenfrequenz und der Schmerzstärke von vormals 10 auf 1-2 (NRS). Daraufhin wurde die vorbeugende Medikation langsam beendet. Ein Jahr danach (September 2005) war der Patient weiterhin schmerzfrei.[12]


2007 Samal et al.: Ein CCH Patient, 5-6 Attacken pro Tag. Wiederholte subokziptale Injektionen mit dem Lokalanästhetikum Bupivacain führten im März 2006 zu einer Reduzierung auf 1-3 Attacken/Tag. Ab 1.  Dezember 2006 2-3 Attacken/Tag und Dauerkopfschmerz. Am 15.  Dezember 2006 wurden 2,5 ml einer Mischung aus Betamethasone-dipropionat, Betamethason-disodiumphosphat und Lidocain injiziert. Innerhalb eines Tages wurde der Patient attackenfrei, der Dauerkopfschmerz wurde verringert. Die Injektion wurde am 3., 5. und 6. Tag nach der ersten Injektion wiederholt. Zum Zeitpunkt des Berichtes war der Patient seit fünf Wochen schmerzfrei.[13]


2007 Lanz et al.: Drei männliche Patienten im Alter von 46 (Patient Nr. 1), 47 (Nr. 2) und 51 (Nr. 3) Jahren, die seit 6 bis 8 Jahren unter episodischen (Nr. 2) bzw. chronischen (Nr. 1 und Nr. 3) Cluster-Kopfschmerzen litten. Bei allen Patienten wurde eine beidseitige subokzipitale Infiltration im Bereich der Austrittspunkte der großen Hinterhauptnerven durchgeführt. Die Injektionen erfolgten in der Mitte zwischen Prozessus mastoideus und Protuberantia occipitalis externa mit einer Injektionstiefe bis knapp vor das Hinterhauptsbein.

Verwendet wurde 4 mg Betametason in Depotform, 4 mg Dexamethason in schnell freisetzender Form und 1 ml 1% Mepivacain. Es folgte hierauf eine Beobachtungszeit von drei Wochen. Auf die Injektion zu beziehende Nebenwirkungen konnten während dieser Zeit nicht beobachtet werden.

Verlauf bei Patient Nr. 1: Die im Vorfeld durchgeführte Prophylaxe mit Lithium (nach Spiegel), Valproat (nach Spiegel) und Prednisolon (bis 250 mg/d) hatte keinen und die Einnahme von Melatonin (12 mg/d) einen nur geringen Effekt. Die Attackenfrequenz vor Durchführung der Injektion betrug durchschnittlich drei pro Tag. Leichte Attacken konnten mit reinem Sauerstoff und starke Attacken mit 6 mg Sumatriptan subcutan kupiert werden. Nach der subokzipitalen Injektion traten keine weiteren Clusterkopfschmerz-Attacken in dem Beobachtungszeitraum auf. Der Einsatz von reinem Sauerstoff oder Sumatriptan war somit seit der Injektion nicht mehr nötig.

Verlauf bei Patient Nr. 2: Die Prophylaxe aus Lithium (nach Spiegel), Valproat (nach Spiegel) und Prednisolon (bis 250 mg/d) hatte keinen und die Einnahme von Topiramat (150 mg/d) einen nur geringen Effekt. Die Attackenfrequenz vor Durchführung der Injektion betrug durchschnittlich fünf pro Tag. Leichte Attacken konnten mit reinem Sauerstoff kupiert werden, bei starken Attacken wurde anfangs 5 mg Zolmitriptan nasal eingesetzt, jedoch nach Auslösung eines akuten Koronarsyndroms auf 200 μg bis 400 μg Fentanyl in transmukosaler Form (Actiq®) umgestellt, das vorübergehend täglich und mit schmerzreduzierendem Effekt verwendet wurde. Nach der subokzipitalen Injektion wurde über zwei Tage hinweg ein Sistieren der Kopfschmerzen beobachtet, gefolgt von erneuten, aber selteneren und deutlich leichteren Attacken, die nun immer mit Sauerstoff behandelbar waren. Transmukosales Fentanyl (Actiq®) musste nicht mehr verwendet werden. Die Wirkung hielt eine Woche lang, daher wurde bei diesem Patienten die Injektion in wöchentlichen Abständen wiederholt.

Verlauf bei Patient Nr. 3: Die im Vorfeld durchgeführte Prophylaxe mit Lithium (nach Spiegel), Valproat (nach Spiegel) und Prednisolon (bis 250 mg/d) hatte keinen und die Einnahme von Verapamil (950 mg/d) einen nicht ausreichenden Effekt. Täglich traten vor Durchführung der Injektion durchschnittlich drei Attacken auf, meist davon eine Attacke tagsüber, bei der der Patient reinen Sauerstoff verwendete und zwei Attacken nachts, bei denen 6 mg Sumatriptan subkutan eingesetzt wurde. Nach der subokzipitalen Injektion trat nach einem Sistieren der Attacken über zwei Tage hinweg der Kopfschmerz mit reduzierter Attackenfrequenz (eine Attacke pro Tag) auf. Seitdem wurde im Durchschnitt einmal pro Tag Sumatriptan eingesetzt.[14]

2010 Matharu

Manjit Matharu und Kollegen von der Headache Group des National Hospital for Neurology and Neurosurgery, London, UK, berichteten anlässlich eines Kongresses der Association of British Neurologists (ABN) 2010 über die Behandlung von 74 Cluster-Kopfschmerzpatientinnen und -patienten mit der Blockade des Nervus occipitalis major.[15]

Verglichen wurden die Schmerzstärke anhand der Numerischen Rating Skala (VRS), die Schmerzdauer und die Häufigkeit der Attacken vor und nach der Infiltration. Ebenfalls bewertet wurden die Dauer bis zum Wirkungseintritt, die Dauer der Wirkung und Nebenwirkungen.

17 der Patienten hatten episodischen Cluster-Kopfschmerz und 57 hatten chronischen Cluster-Kopfschmerz. 46 (62,2%) der Patienten waren männlich und 39 (52,7%) hatten den Cluster-Kopfschmerz auf der rechten Kopfseite. Das mittlere Alter betrug 47,2 Jahre.

Injiziert wurde eine Lösung aus Lidocain 2% (2ml) und 80mg (2ml) Depomedron (Methylprednisolon). Eine Ultraschallkontrolle zur Lokalisation des Nervus occipitalis major wurde nicht verwendet.[16]

Ergebnisse: Vorher Nachher
Attacken pro Tag (± SD) 3,8 (± 1,9) 1,5 (± 2,3)
Attackendauer in Minuten 104,9 (± 91,7) 44,7 (± 64,1)
Schmerzstärke - VRS 9,4 (± 1,4) 3,4 (± 4,3)

Die Ergebnisse zeigen eine statistisch signifikante Reduzierung der Attackenfrequenz, der Schmerzdauer und der Schmerzstärke, die p-Werte dafür jeweils p<0,001.

56 (75,7%) der Patienten reagierten positiv auf die Behandlung, davon 41 (55,4%) vollständig und 15 (20,3%) teilweise. Die mittlere Zeit bis zum Wirkeintritt war 1,9 (± 3) Tage, Median: 1 Tag. Die Wirkungsdauer war 42,4 (± 75,9) Tage im Mittel, Median: 21 Tage.

Zwölf (16,2%) der 74 Patienten reagierten nicht auf die Behandlung. Sechs (8,1%) der Patienten hatten eine schlechtere Wirkungsdauer von 14 (± 8,7) Tagen im Mittel, Median: 17,5 Tage. Nebenwirkungen der Behandlung waren eine erhöhte Empfindlichkeit an der Stelle der Injektion (23,0%), Nackensteifigkeit (14,9%) und Schwindel (8,1%).

Schlussfolgerung der Autoren: Die Blockade des großen Okzipitalnervs sei bei drei Viertel der Cluster-Kopfschmerzpatienten eine effiziente Behandlungsmethode, die mit minimalen Nebenwirkungen für etwa drei Wochen eine deutliche Verbesserung bringen könne. Die Blockade des großen Okzipitalnervs könne als Übergangstherapie zu Beginn der Episode bei episodischem und bei chronischem Cluster-Kopfschmerz erwogen werden, bis zum Einsetzen der Wirkung der vorbeugenden Medikation.

Zusammenfassung

Die vorliegenden Studien und Berichte zeigen, dass durch die subokzipitale Injektion von Corticosteroiden in den Bereich des großen Hinterhauptnervs Cluster-Kopfschmerzen reduziert werden können. Lokalanästhetika scheinen keinen oder einen nur geringen vorbeugenden Einfluss zu haben, sie können aber zur Behandlung akuter Attacken wirksam sein.

Die Infiltrationstherapie des großen Hinterhauptnervs mit Corticosteroiden zeigt auch Erfolge, wenn andere medikamentöse Maßnahmen versagen. Weitere Vorteile sind die geringe Nebenwirkungsrate, die einfache Handhabung und die schnelle Durchführbarkeit.[14] Systemische Nebenwirkungen der Corticosteroide könnten durch die lokale Anwendung und die geringeren Wirkstoffmengen gegenüber der oralen oder der intravenösen Behandlung mit Corticosteroiden vermindert sein. Die subokzipitale Injektion von Corticosteroiden in den Bereich des großen Hinterhauptnervs hat vermutlich eine bessere Wirksamkeit als die orale oder die intravenöse Applikation.[8]

"Eine Alternative mit nur sehr geringen und seltenen Nebenwirkungen ist die Injektion von Lokalanästhetika und Kortikosteroiden in der Nähe des Okzipitalnerven auf der betroffenen Seite, was bei einigen Patienten eine Clusterepisode beenden kann."

PJ Goadsby / AS Cohen, Februar 2008[17]

Siehe auch

Literatur

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Externe Links


Injektion im Bereich des großen Hinterhauptnervs

Danke an Michael Berger für die Fotos und für den persönlichen Erfahrungsbericht!

Einzelnachweise

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  13. Samal D, Vigl M, Wöber C, Zebenholzer K.: Repeated suboccipital steroid injections in cluster headache with poor response to preventive medication. Cephalalgia. 2007 June; 27(6): 742-3. Poster F073. DOI – Free full text.
  14. 14,0 14,1 Lanz S, Boujong D, Grießinger N, Sittl R, Ulrich K.: Suboccipitale Injektion von Corticosteroiden und Lokalanästhetika bei Clusterkopfschmerzen: Drei Kasuistiken. In: Deutscher Schmerzkongress 2007: Schmerz in Deutschland - Abstracts. Poster P8.10. Der Schmerz. 2007 Oct; 21 Sup.1: 105-6. DOI, PDF-Datei.
  15. Matharu M, Khan U, McCulloch S, Shanahan P (November 2010). "POH05 Efficacy and safety of greater occipital nerve blocks in cluster headache". J. Neurol. Neurosurg. Psychiatr. 81 (11): e52. doi:10.1136/jnnp.2010.226340.139. PMID 20972131. 
  16. Persönliche Mitteilung von Manjit Matharu 28.10.2010
  17. Goadsby PJ, Cohen AS.: Neues zur Pathophysiologie und Therapie der trigeminoautonomen Kopfschmerzsyndrome. Schmerz. 2008 Feb; 22 (Suppl 1): 7-10. PMID 18253766, DOI.